Zu sehen waren internationale Kurzfilme von Hollywood bis Ukraine, aber auch lokales Filmschaffen war gut vertreten. Rund ein Viertel der gezeigten Filme stammen aus der Schweiz. Der Film „Kunsthandwerk zwischen Höger und Chräche“ stiess beim Publikum auf reges Interesse. Die 15 minütige Dokumentation, welche an den Emmentaler Filmtagen Premiere feierte, porträtiert unter anderem den Schönschreiber Fritz Tschanz und den Korbflechter Urs Schwarz. Beide waren an der Premiere anwesend.
Ebenfalls anwesend waren diverse Filmschaffende aus dem In- und Ausland. So auch Kai Seekings, der extra aus Berlin anreiste und dessen Film „Wie alles endet“ zum ersten Mal an einem Schweizer Filmfestival gezeigt wurde. Diese bunte Hommage ans Vaterwerden ist ein Independent-Projekt, welches über vier Jahre entstanden ist. „Leonids Geschichte“ ist eine deutsch-ukrainische Koproduktion und erzählt in einer Mischung aus Zeichentrick und Realfilm das Schicksal eines Tschernobyl-Opfers, der zu einem angeregten Podiumsgespräch mit den Filmemachern führte.
Wir freuen uns, dass so ein grosses und durchmischtes Publikum uns im Emmental besucht hat! Beim gemütlichen Zusammensitzen in der stilvoll eingerichteten Festivalzentrale kamen viele interessante Gespräche zustande, wurden Bekanntschaften geschlossen und über Filme diskutiert. Wir freuen uns bereits auf die nächsten Emmentaler Filmtage!